Absicherung und Vorsorge

Absicherung und Vorsorge

Absicherung und Vorsorge im Beruf

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir mit unserer Arbeit. Umso wichtiger ist es, auch in diesem Bereich abgesichert zu sein. Sicherheit im Beruf bedeutet schließlich nicht zuletzt auch Sicherheit in finanziellen Angelegenheiten und somit Sicherung der Existenzgrundlage.

An zwei Dinge sollten Erwerbstätige daher mindestens denken: Zum einen, wenn sie einer spezifischen Berufsgruppe angehören, an eine Berufshaftpflicht und zum anderen an eine Berufsunfähigkeitsversicherung. 

Berufshaftpflicht


Für einige Berufsgruppen sind Berufshaftpflichtversicherungen unverzichtbare Begleiter, schützen sie doch vor den Folgen die entstehen, wenn im Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit Schadensersatzforderungen auf den Versicherten zukommen.

Angesprochen sind von einer Berufshaftpflichtversicherung insbesondere Angehörige solcher Berufe, die mit einer großen Verantwortung einhergehen, etwa Ärzte oder Anwälte. In ihrer alltäglichen Arbeit sehen sich diese und andere Berufsgruppen einem Risiko ausgesetzt, das abgesichert werden sollte. Dies sieht in einigen Fällen auch der Gesetzgeber so und hat die Berufshaftpflichtversicherung für zum Beispiel Anwälte und Ärzte zur Pflicht gemacht.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine ganz andere Frage, die sich im Zusammenhang mit den Themen „Beruf“ und „Absicherung“ stellt, ist folgende: Was geschieht, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Der Wegfall des Gehaltes kann sowohl alleinstehende Personen als auch Familien in arge Bedrängnis bringen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann in diesem Zusammenhang Schutz bieten: Sie zahlt eine Rente, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Auch in diesen Bereich sei Verbrauchern aber vor Abschluss einer Versicherung zur Informationsrecherche und zum Vergleich geraten: Wichtig ist unter anderem beispielsweise, dass auch tatsächlich der zuletzt ausgeübte Beruf versichert wird.  

Im Kontext der Berufsunfähigkeitsversicherung tun sich mitunter aber auch ganz andere Probleme auf, so etwa für Angehörige bestimmter „Risikoberufe“. Unter diesen Begriff versteht man Berufe, die aufgrund ihrer Eigenarten Gefahren für die Gesundheit des Erwerbstätigen mit sich bringen.

Oftmals sind hier die Chancen auf einen Versicherungsschutz schlecht– das Risiko für die Versicherungsunternehmen ist einfach zu hoch. Hier kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Alternative sein. Sie bietet allerdings weniger Schutz, zahlt sie doch nur, wenn man gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann.